Journalistische Studienreise nach Lyon und Paris

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Drei Personen stehen auf einem Schiff und blicken auf einen Laptop.
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15 Medienschaffende reisen vom 14. bis 18. Oktober nach Lyon und Paris. | Foto: Thierry Marro
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Kommunen in Frankreich setzen Maßnahmen zur Energiewende, Mobilitätswende und Klimaanpassung um. Zugleich sind sie abhängig von den Rahmenbedingungen, die von der nationalen und europäischen Politik gestaltet werden. Welche Perspektiven ergeben sich angesichts des wachsenden Rechtspopulismus und der Parlamentswahlen 2024? Das Deutsch-Französische Zukunftswerk und das Deutsch-Französische Institut organisieren eine journalistische Studienreise für Medienschaffende aus Deutschland. Bis zum 30. August 2024 können Sie sich dafür bewerben.
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Ökologische Transformation im Angesicht des Rechtspopulismus

Medienreise nach Lyon und Paris vom 14. bis 18. Oktober 2024, organisiert in Kooperation von  Deutsch-Französischem Zukunftswerk (DFZW), und Deutsch-Französischen Institut (dfi)

Frankreich steht mit den überraschenden Parlamentswahlen 2024 vor politisch unsicheren Zeiten. Der Europawahlkampf hat bereits gezeigt, dass die großen Fragen der ökologischen Transformation zunehmend politisch aufgeladen und umstritten sind. Das damit verbundene Protestpotential wird insbesondere von den Rechtspopulisten bedient, und diese haben damit durchaus Erfolg (Stichwort „écologie punitive“). Gleichzeitig arbeiten Kommunen bereits daran, Maßnahmen und Ansätze auf lokaler Ebene umzusetzen – meist unter Einbindung der Bürgerinnen und Bürger. Dabei ist ihr Spielraum stark vom nationalen Rahmen abhängig, der von Regierung und Parlament auch in Reaktion auf europäische Politik gestaltet wird.

Welches Bild der französischen Gesellschaft und Politik ergibt sich, wenn man versucht, beide Entwicklungen (Entwicklungen auf nationaler Ebene und konkrete Aktionen vor Ort) zusammenzudenken? Welche Perspektiven für die ökologische Transformation entstehen mit Hinblick auf eine eventuelle politische Neuordnung nach den Wahlen?

Um diesen Fragen auf den Grund gehen und journalistisch hinter die Schlagzeilen blicken zu können, bieten das Deutsch-Französische Zukunftswerk und das Deutsch-Französische Institut gemeinsam eine Medienreise an, die konkrete lokale Ansätze und neue politische Entwicklungen zusammenbringen will und die Schwerpunktthemen des Zukunftswerks mit der Kompetenz und Erfahrung des dfi verbindet.

Wir bieten 15 Plätze, um vom 14.-18. Oktober mit uns zunächst Lyon, dann Paris und seine Umgebung zu besuchen. Wir werden Gespräche mit wichtigen AkteurInnen der verschiedenen politischen Strömungen organisieren und Treffen mit kommunalen Verantwortlichen, VertreterInnen der Medien, ausgewählten Initiativen und MacherInnen ermöglichen.

Wer kann teilnehmen?

Diese Ausschreibung richtet sich an Medienschaffende in Deutschland. Französischkenntnisse sind von Vorteil, aber kein Muss. Die Treffen werden auf Französisch abgehalten und von professionellen DolmetscherInnen simultan übersetzt. Das Team von dfi und Zukunftswerk wird für Kontextualisierung und einen privilegierten Zugang zu den GesprächspartnerInnen sorgen, sodass die Kontakte und der Austausch für Reportagen, Berichte und Artikel genutzt werden können.

Was erwartet Sie?

Fünf intensive Tage voller Begegnungen und Debatten sollen ein tieferes Verständnis dafür ermöglichen, welche politischen und gesellschaftlichen Spannungen Frankreich derzeit durchziehen und wie die verschiedenen gesellschaftlichen Kräfte versuchen, darauf zu reagieren. Die mit der Durchführung des Programms verbundenen Kosten für Reisekosten, Unterkunft und Mahlzeiten werden vom DFZW und dem dfi getragen.

Wie kann man sich bewerben?

Bei Interesse schicken Sie bitte bis 30. August einen Lebenslauf und ein kurzes Anschreiben per Email an seidendorf@dfi.de. Wir interessieren uns insbesondere dafür, welche Möglichkeiten Sie sehen, die Reise medial zu verwerten. Für Nachfragen stehen wir natürlich gerne zur Verfügung.